Da unsere Städtereisen eine besondere Bedeutung haben, finden sie immer um den 07.07. herum statt. Dieses Datum ist deshalb so wichtig, da dies der Tag des Kennenlernens war und ich hatte es mir mal vorgenommen, zu diesem Jubiläum -alle 5 Jahre- eine Städtereise zu unternehmen.
In diesem Jahr war wieder solch ein Jubiläum, unser 10jähriges und das diesjährige Ziel hieß Venedig
...mit dem Flugzeug - Venedig besitzt auf dem Festland einen eigenen internationalen Flughafen "Aeroporto Marco Polo", ca. 12km von der Lagunenstadt entfernt.
...mit der Bahn - Der Bahnhof "Santa Lucia" liegt direkt in der Stadt, am Canal Grande.
...mit dem Kreuzfahrtschiff - Man erreicht Venedig am schönsten und elegantesten, natürlich mit dem Schiff. Vom Meer kommend eröffnet sich die Perle der Adria ungleich erlebnisreicher.
...oder gar mit dem Auto - Wer mit dem Auto anreist, kommt über den Fahrdamm "Ponte della Libertà".
In der Lagunenstadt gibt es keine Straßen und daher ist hier das Auto überflüssig. Entsprechend dünn gesät und teuer sind auch die Parkplätze.
In der Lagunenstadt gibt es keine Straßen und daher ist hier das Auto überflüssig. Entsprechend dünn gesät und teuer sind auch die Parkplätze.
Aber ganz egal für welche Anreise man sich auch entscheidet, die letzten Meter sind fast alle gleich hart. Denn in die meisten Hotels kommt man nur zu Fuß!!
Mi, den 07.07.2010
Wir hatten uns für das Flugzeug entschieden.
Mit dem Easy-Jet Flug #4653 ging es um 10:05h von Berlin-Schönefeld los...
Mit dem Easy-Jet Flug #4653 ging es um 10:05h von Berlin-Schönefeld los...
Die Flugzeit betrug 1Std 40min. und so erreichten wir um 11:45h den Flughafen Marco Polo von Venedig.
Venedigs internationaler Flughafen "Aeroporto Marco Polo" liegt in "Tessera" am Nordrand der Lagune.
Von hier aus nimmt man entweder den Shuttle-Bus der ATVO direkt zur "Piazzale Roma", dem einzigen Platz in Venedig, der mit Autos angefahren werden kann oder aber eines der anderen vielen Möglichkeiten.
Von hier aus nimmt man entweder den Shuttle-Bus der ATVO direkt zur "Piazzale Roma", dem einzigen Platz in Venedig, der mit Autos angefahren werden kann oder aber eines der anderen vielen Möglichkeiten.
Der als Vaporetto (Damper) bezeichnete Wasserbus ist das typische Verkehrsmittel Venedigs, mit dem man vom Festland auf die Inseln in der Lagune und innerhalb der Stadt Venedigs von einem Ort zum anderen gelangt. Auch wenn es in Venedig selbst häufig schneller zu Fuß geht, ist das Vaparetto unerlässlich, um den Füßen eine Pause zu gönnen oder längere Strecken zurückzulegen.
Es gibt 15 Linien mit verschiedenen Wasserfahrzeuge: Motorboote, Motorschiffe und die eigentlichen Dampfer.
Sie halten genauso wie unsere Busse, an Haltestellen. Nur diese hier befinden sich auf Pontons, im Wasser. Auch die Linien Fahr-& Streckenpläne ähneln unser U-Bahn Streckenplänen.
Die bekannteste Linie ist zweifellos die N°1, die langsam den Canal Grande abfährt und es so ermöglicht, die an ihm liegenden Palazzi zu bewundern und das auch noch preisgünstig. Die Fahrt dauert etwa 45min. von Sant' Elena bis Rialto (zu Fuß benötigt man dafür etwa die Hälfte der Zeit). Die Route führt von Piazzale Roma über den Bahnhof Santa Lucia und über San Marco bis nach Lido. Die Dampfer legen an allen Haltestellen an und die Fahrt kostet nur 6€/p.P.
...nun aber zurück zu uns:
Vom Flughafen hatten wir uns für den Wasserweg entschieden um auf die Inselstadt Venedig zu gelangen.
Da uns aber 110€ für das Wassertaxi doch etwas zu teuer erschien, sind wir auf das Shuttle-Boot umgestiegen, denn im Fremdenführer stand:
"..die interessanteste Transfer-Art nach Venedig, ist die Fahrt mit den Shuttle-Booten der Alilaguna. In 1 1/4 Std. erreicht man beispielsweise mit der Linea Arancio (Orange Linie) über den Canal Grande, mit Zwischenstopp an der Rialto-Brücke, die zentrale Anlegestelle "San Marco" am Markusplatz."
Allerdings sind wir vom Flughafen Fährterminal mit der Linie "A" direkt zum Fährterminal F.T.Nove auf Venedig gefahren.
Es war nicht nur eine günstige Alternative (12€/p.P.), sondern wir hatten auch schon einmal eine wunderschöne Aussicht auf die Stadt Venedig.
Vom Fährterminal mussten wir die 1,2km zu Fuß weitergehen, um unser Hotel "Casa Santa Maria Formosa" zu erreichen. Ist schon ein lustiger Anblick die ganzen Touristen, die ihre Rollkoffer zu Fuß, durch die ganzen kleinen Gassen schieben und über die kleinen Brücken tragen.
Nach 15min. durch kleine Gässchen, über div. kleine Brücken, hatten wir unser Hotel in der "Calle Seconda de la Fava 5841, 30100 Venezia", erreicht. Da hatte ich mal wieder ein hübsches Hotel ausgesucht und es lag auch sehr zentral, nur 400m vom berühmten Markusplatz entfernt. Das Hotel hat ein elegantes Ambiente, in einem Gebäude aus dem 18ten Jahrhundert. Hier hatte ich ein Doppel-Zimmer Deluxe mit Kanalblick gebucht. Sehr sauberes Zimmer, tolles Bad und ein altes Himmelbett runden das perfekte Ambiente für Venedig ab.
Da es ja noch früh am Tage war, hatten wir nur kurz unsere Sachen aufs Zimmer gebracht und dann ging es sofort zur Stadtbesichtigung.
Als erstes hatten wir unsere nähere Umgebung erkundigt und nach einem großen Fernseher Ausschau gehalten, denn wir wollten ja das Fußball Halbfinalspiel Deutschland-Spanien nicht verpassen.
Wir hatten Glück, die kleine Mini-Pizzeria direkt vor unserem Hotel, hatte solch einen schönen großen Flachbildschirm und dort hatten wir den Abend mit einer Niederlage, ausklingen lassen.
Allerdings sind wir vom Flughafen Fährterminal mit der Linie "A" direkt zum Fährterminal F.T.Nove auf Venedig gefahren.
Es war nicht nur eine günstige Alternative (12€/p.P.), sondern wir hatten auch schon einmal eine wunderschöne Aussicht auf die Stadt Venedig.
Vom Fährterminal mussten wir die 1,2km zu Fuß weitergehen, um unser Hotel "Casa Santa Maria Formosa" zu erreichen. Ist schon ein lustiger Anblick die ganzen Touristen, die ihre Rollkoffer zu Fuß, durch die ganzen kleinen Gassen schieben und über die kleinen Brücken tragen.
Nach 15min. durch kleine Gässchen, über div. kleine Brücken, hatten wir unser Hotel in der "Calle Seconda de la Fava 5841, 30100 Venezia", erreicht. Da hatte ich mal wieder ein hübsches Hotel ausgesucht und es lag auch sehr zentral, nur 400m vom berühmten Markusplatz entfernt. Das Hotel hat ein elegantes Ambiente, in einem Gebäude aus dem 18ten Jahrhundert. Hier hatte ich ein Doppel-Zimmer Deluxe mit Kanalblick gebucht. Sehr sauberes Zimmer, tolles Bad und ein altes Himmelbett runden das perfekte Ambiente für Venedig ab.
Da es ja noch früh am Tage war, hatten wir nur kurz unsere Sachen aufs Zimmer gebracht und dann ging es sofort zur Stadtbesichtigung.
Als erstes hatten wir unsere nähere Umgebung erkundigt und nach einem großen Fernseher Ausschau gehalten, denn wir wollten ja das Fußball Halbfinalspiel Deutschland-Spanien nicht verpassen.
Wir hatten Glück, die kleine Mini-Pizzeria direkt vor unserem Hotel, hatte solch einen schönen großen Flachbildschirm und dort hatten wir den Abend mit einer Niederlage, ausklingen lassen.
Do, den 08.07.2010
Den heutigen Tag starteten wir mit einem reichhaltigem Frühstücksbuffet. In dem gemütlichen Frühstücksraum befand sich ein Fenster, eigentlich nichts besonderes...
Am dritten Tag bemerkten wir durch Zufall, das genau dieses Fenster einen Ausblick direkt auf den kleinen Kanal und den vorbeifahrenden Gondolieres gewährt.
Danach ging es wieder auf Stadtrundgang, auf dem Programm standen heute:
* Der Markusplatz (Piazza San Marco) mit Markusturm (Campanile) und Turmuhr (Torre del´Orologie)
Er ist der größte und der einzige Platz mit der Bezeichnung "Piazza". Napoleon bezeichnete den Platz als "schönsten Salon Europas". Er ist der Mittelpunkt der Stadt, komplett mit Marmor gepflastert, an drei Seiten von Prachtbauten unterschiedlichster Baustile mit Bogengängen begrenzt und trotzdem äußerst harmonisch.
Hier am Markusplatz ist auch das Café "Florian". Es ist das älteste Café Venedigs. Da war es für uns, schon des Namens wegen, eine Pflicht dort etwas zu trinken. Ich glaube es war unser teuerstes Gedeck...
* Der Markusdom (Basilica di San Marco)
Harmonischer Prachtbau in Form eines griechischen Kreuzes mit fünf byzantinischen Kuppeln. Die Anfänge gehen auf das Jahr 830 zurück. Im 11ten Jh. Umbau im byzantinischen Stil mit orientalischer Prunkausstattung und im 15ten Jh. erhielt die Fassade gotische Elemente.
Der Innenraum ist fast komplett auf einer Fläche von 4240qm mit Mosaiken auf Goldgrund geschmückt (größte zusammenhängende Mosaikfläche weltweit), deshalb auch der Name "Goldene Basilika"
Seine Baugeschichte geht zurück bis Anfang des 9ten Jh. Die heutige Form stammt allerdings aus dem 15ten Jh. Es ist das beherrschenste Bauwerk auf der "Piazetta", dem Nebenplatz des Markusplatzes. Er war seit dem 9ten Jh. Regierungssitz der Republik Venedig, Privatwohnung des Dogen und repräsentierte eindrucksvoll die Macht der Seerepublik. Es ist eines der bedeutensten weltlichen Bauwerke der Gotik mit Marmorfassade.
* Die Seufzerbrücke (Ponte die Sosiri)
Sie verbindet den Dogenpalast und das "Prigoni nuove" (neues Gefängnis).
Leider hatten wir das Pech das der Dogenpalast und die Seufzerbrücke zur Restaurierung eingerüstet waren, so blieb uns der Blick auf die ganze Schönheit dieser Bauwerke verborgen.
* Das Hardrock-Café
Nachdem wir hier am Markusplatz alles gesehen hatte, was uns interessierte, gingen wir zum Hardrock-Café (..wie in jedem Urlaub, den obligatorischen Pin kaufen). Aber selbst das Hardrock-Café haben sie dem Baustil hier angepasst und selbst die Gondeln fahren bis vor die Tür.
* Das Hardrock-Café
Nachdem wir hier am Markusplatz alles gesehen hatte, was uns interessierte, gingen wir zum Hardrock-Café (..wie in jedem Urlaub, den obligatorischen Pin kaufen). Aber selbst das Hardrock-Café haben sie dem Baustil hier angepasst und selbst die Gondeln fahren bis vor die Tür.
Apropo Gondeln (Gondola)...
Auch die Gondeln zählen zu den Verkehrsmittel in Venedig. Es gibt zwei verschiedene Möglichkeiten eine Gondel zu benutzen. Die romantischte Art ist zweifelslos 1 Gondel mit 1nem Pärchen & 1nem Gondoliere (Gondelführer). Nur sollte man auch Wissen, dass das ein teurer Spaß werden kann. Für eine romantische Gondelfahrt muss man ca. 95€ (vor 18h) und 120€ (nach 18h) rechnen. Wünscht man dann noch für die 30min. Fahrt eine Musikbegleitung, dann kommen noch einmal 80€ Extrakosten dazu. Dafür werden einem aber auch richtige Schmuckstücke als Gondeln präsentiert, mit viel Liebe zum Detail.
Wem das alles zu teuer ist, der muss aber trotzdem nicht auf eine Gondelfahrt verzichten, denn an mehreren Stellen des "Canal Grande" überqueren größere Fährgondeln (Gondola Traghetto) den Kanal. Hier sind 2 Gondoliere am Werk um die Passagiere zu transportieren.
Die einfache Überquerung kostet 50 Cent (für Einheimische) und 2€ (für Touristen).
Auf unserer Stadtdurchquerung hatten wir uns auch mit der "Traghetto" auf die andere Seite des Canal Grande bringen lassen. Anschließend ging es zum nächsten Ziel dem Arsenal.
Auf unserem Weg dorthin konnte wir uns einen guten Eindruck von Venedig verschaffen, vor allem wie schmal manche Gassen waren...
* Arsenal (Venezia) & Wassertor (Ingresso all'Acqua)
Arsenal ist der Name der Schiffswerft, des Zeughauses und der Flottenbasis der ehem. Republik Venedig. Das Arsenal war von Mauern & Türmen umgehen wie eine Festung, zu der es bis zum Jahr 1806 nur zwei Eingänge gab - Das Wassertor.
Es wird von zwei im Jahre 1574 errichteten Türmen flankiert und konnte durch ein Fallgitter abgeschlossen werden. Durch dieses Tor wurde der Schiffsverkehr über den "Bacino" ins Mittelmeer abgewickelt.
Von hier aus machten wir uns zurück auf dem Weg zur berühmten Rialtobrücke.
* Die Rialtobrücke (Ponte di Rialto)
Sie ist in Venedig eines der bekanntesten Bauwerke der Stadt. Die Brücke führt über den "Canal Grande" und hat eine Länge von 48m, eine Breite von 22m und eine Durchfahrtshöhe von 7,50m. Die lichte Weite des einzigen Bogens beträgt 28,8m. Die Gründung der beiden Widerlager bestehen aus Pfahlpfosten mit jeweils 6000 gerammten Holzpfählen zu beiden Seiten. Der Name bezieht sich auf das Gebiet "Rialto" in San Polo, das vor einigen Jahrhunderten der wichtigste Handelsplatz der Stadt war.
Die ganze Brücke ist ein einziger Marktplatz, rechts und links reiht sich ein Shop an den anderen. Vom Maskenshop, Souvenirshop, bis hin zum Obstverkauf wird hier alles angeboten...
Oben von der Brücke hat man dann noch einmal eine herrliche Aussicht auf den "Canal Grande".
Eigentlich wollten unsere Füße nirgends mehr hin, aber es ging noch einmal zurück zum Markusplatz. Wir wollten ja noch den Sonnenuntergang vom höchsten Punkt Venedigs (vom Markusturm) erleben.
Von hier oben hat man einen wunderschönen Blick auf ganz Venedig.
Das schöne ist nämlich, das man für den Eintrittspreis solange auf der Aussichtsplattform bleiben kann, bis der Turm schließt...
...und bei diesem Anblick hatten wir das natürlich bis zur letzten Sekunde ausgenutzt und dann ging es endlich zurück ins Hotel...(unsere Füße werden es uns danken)
Wem das alles zu teuer ist, der muss aber trotzdem nicht auf eine Gondelfahrt verzichten, denn an mehreren Stellen des "Canal Grande" überqueren größere Fährgondeln (Gondola Traghetto) den Kanal. Hier sind 2 Gondoliere am Werk um die Passagiere zu transportieren.
Die einfache Überquerung kostet 50 Cent (für Einheimische) und 2€ (für Touristen).
Auf unserer Stadtdurchquerung hatten wir uns auch mit der "Traghetto" auf die andere Seite des Canal Grande bringen lassen. Anschließend ging es zum nächsten Ziel dem Arsenal.
Auf unserem Weg dorthin konnte wir uns einen guten Eindruck von Venedig verschaffen, vor allem wie schmal manche Gassen waren...
* Arsenal (Venezia) & Wassertor (Ingresso all'Acqua)
Arsenal ist der Name der Schiffswerft, des Zeughauses und der Flottenbasis der ehem. Republik Venedig. Das Arsenal war von Mauern & Türmen umgehen wie eine Festung, zu der es bis zum Jahr 1806 nur zwei Eingänge gab - Das Wassertor.
Es wird von zwei im Jahre 1574 errichteten Türmen flankiert und konnte durch ein Fallgitter abgeschlossen werden. Durch dieses Tor wurde der Schiffsverkehr über den "Bacino" ins Mittelmeer abgewickelt.
Von hier aus machten wir uns zurück auf dem Weg zur berühmten Rialtobrücke.
Sie ist in Venedig eines der bekanntesten Bauwerke der Stadt. Die Brücke führt über den "Canal Grande" und hat eine Länge von 48m, eine Breite von 22m und eine Durchfahrtshöhe von 7,50m. Die lichte Weite des einzigen Bogens beträgt 28,8m. Die Gründung der beiden Widerlager bestehen aus Pfahlpfosten mit jeweils 6000 gerammten Holzpfählen zu beiden Seiten. Der Name bezieht sich auf das Gebiet "Rialto" in San Polo, das vor einigen Jahrhunderten der wichtigste Handelsplatz der Stadt war.
Die ganze Brücke ist ein einziger Marktplatz, rechts und links reiht sich ein Shop an den anderen. Vom Maskenshop, Souvenirshop, bis hin zum Obstverkauf wird hier alles angeboten...
Oben von der Brücke hat man dann noch einmal eine herrliche Aussicht auf den "Canal Grande".
Eigentlich wollten unsere Füße nirgends mehr hin, aber es ging noch einmal zurück zum Markusplatz. Wir wollten ja noch den Sonnenuntergang vom höchsten Punkt Venedigs (vom Markusturm) erleben.
Von hier oben hat man einen wunderschönen Blick auf ganz Venedig.
...und bei diesem Anblick hatten wir das natürlich bis zur letzten Sekunde ausgenutzt und dann ging es endlich zurück ins Hotel...(unsere Füße werden es uns danken)
Fr, den 09.07.2010
Nachdem Frühstück wartete bereits das Wassertaxi auf uns. Ja richtig, heute ging es für uns mit dem Wassertaxi rüber zur Insel Murano.
* Murano ist eine Inselgruppe nordöstlich der Altstadt von Venedig in der Lagune von Venedig. Sie ist bekannt für ihre Glaskunst.
In unserem Hotel lag ein Flyer aus:
Kostenlose Besichtigung & Überfahrt mit dem Wassertaxi einer Glaswerkstatt auf der Insel Murano.
Es war toll anzuschauen, mit welcher Schnelligkeit und Geschick mal so auf die Schnelle ein Glaspferd für uns geformt wurde. Natürlich wurden wir auch am Ende der Führung durch den großen Verkaufssaal geführt, wo auch wir ein paar Souvenirs mitnahmen.
Da wir uns um den Rückweg selbst kümmern mussten, was ja auch ok war, denn schließlich fahren hier alle paar Minuten ja die Wasserbusse, hatten wir uns erst noch ein wenig Zeit für eine Inselbesichtigung genommen, um dann eines der schwimmenden Haltestellen, für die Rückfahrt, anzusteuern.
Laut Fahrplan sollte das nächste Vaporetto in 10min. kommen. Der kam aber nicht, also warteten wir auf den nächsten und übernächsten...
So langsam fanden wir es komisch, es war auch weit und breit keine Menschenseele zu sehen, die man hätte fragen können.
Nach einer Weile kam ein Mann vorbei den wir gefragt hatten was los sei...??
Mit Händen und Füßen erklärte er uns in seinem italienisch das die Verkehrsbetriebe heute streiken und das so etwas hier öfter vorkommt.
Was nun, es gab nur eine Linie die uns rüber nach Venedig bringt, aber das wäre am anderen Ende....
Egal, Hauptsache wir kommen rüber und Laufen waren wir ja schon gewohnt.
Durch den ungewollten Fußmarsch, zurück zu unserem Hotel, konnten wir nun aber noch weitere Teile von Venedig besichtigen, wo wir sonst nicht hingekommen wären.
Man muss sich erst einmal daran gewöhnen, das hier alles nur auf dem Wasser passiert, was sonst bei uns auf den Straßen erledigt wird. So konnten wir auch mal live miterleben wie hier die Rettungswagen genauer gesagt Rettungsboote die Patienten ins Krankenhaus bringen....
Das war ein anstrengender Tag, die Dämmerung setzte bereits auch wieder ein und die Gondolieres waren eifrig damit beschäftigt, ihre Gondeln abzudecken. Als wir dann endlich unser Hotel erreicht hatten, war es auch schon wieder dunkel...
Sa, den 10.07.2010
Heute war nun unser Jubiläumstag und was ist das schönste was man an solch einen Tag unternehmen kann?
...richtig, wir hatten uns für eine romantische Gondelfahrt entschieden, aber ohne Musik. Wir hatten darauf verzichtet, nachdem unser Gondolieri davon abgeraten hatte.
Begründung: ...mit Musik ist man nie alleine unterwegs, da alle anderen Gondeln sich bei einem einklinken umso kostenlos dieser Musik zu lauschen.
Nach etwas feilschen, hatten wir dann für 80€ eine 30min. Fahrt auf den Seitenkanälen ausgehandelt und um 17h ging es los.
Es war eine wunderschöne Tour, entlang der ganzen kleinen Kanälen, weit weg vom Getümmel.
U.a. fuhren wir am Geburtshaus von Marco Polo und auch an unserem Hotel-Speisezimmer vorbei. Zwischendurch fuhren wir auch hinter einer Gondel mit Gesang und so konnten wir auch den Flair der italienischen Sänger genießen. Schon faszinierend diese Stimmen und dann diese Akustik zwischen den Häuserwänden...
Es war schon etwas romantisches, diese 40min Gondelfahrt und wir hatten dies auch nicht bereut.
Nun fehlte nur noch eines eine Bootsfahrt auf dem "Canal Grande" und wie schon erwähnt eignete sich dafür das Vaporetto der bekannten Linie N°1. Diese Fahrt sollte jeder mal gemacht haben. Es war einfach nur schön
Am Abend hatten wir uns dann wieder einen Platz, in unserer Mini-Pizzeria vor unserem Hotel, reservieren lassen. Wir haben den Abend und auch diese Reise beim Fußball-WM-Spiel um den 3.Platz Deutschland-Uruguay ausklingen lassen.
...richtig, wir hatten uns für eine romantische Gondelfahrt entschieden, aber ohne Musik. Wir hatten darauf verzichtet, nachdem unser Gondolieri davon abgeraten hatte.
Begründung: ...mit Musik ist man nie alleine unterwegs, da alle anderen Gondeln sich bei einem einklinken umso kostenlos dieser Musik zu lauschen.
Nach etwas feilschen, hatten wir dann für 80€ eine 30min. Fahrt auf den Seitenkanälen ausgehandelt und um 17h ging es los.
Es war eine wunderschöne Tour, entlang der ganzen kleinen Kanälen, weit weg vom Getümmel.
U.a. fuhren wir am Geburtshaus von Marco Polo und auch an unserem Hotel-Speisezimmer vorbei. Zwischendurch fuhren wir auch hinter einer Gondel mit Gesang und so konnten wir auch den Flair der italienischen Sänger genießen. Schon faszinierend diese Stimmen und dann diese Akustik zwischen den Häuserwänden...
Es war schon etwas romantisches, diese 40min Gondelfahrt und wir hatten dies auch nicht bereut.
Nun fehlte nur noch eines eine Bootsfahrt auf dem "Canal Grande" und wie schon erwähnt eignete sich dafür das Vaporetto der bekannten Linie N°1. Diese Fahrt sollte jeder mal gemacht haben. Es war einfach nur schön
Am Abend hatten wir uns dann wieder einen Platz, in unserer Mini-Pizzeria vor unserem Hotel, reservieren lassen. Wir haben den Abend und auch diese Reise beim Fußball-WM-Spiel um den 3.Platz Deutschland-Uruguay ausklingen lassen.
So, den 11.07.2010
Rückflug mit Easy-Jet Flug #4656 vom Aeroporto Marco Polo nach Berlin Schönefeld. Abflugzeit: 14:20h - Ankunftszeit: 15:55h
Vom Flieger aus konnten wir noch einen letzten Blick auf diese wunderschöne Stadt werfen, bevor es in die Wolken ging...
Vom Flieger aus konnten wir noch einen letzten Blick auf diese wunderschöne Stadt werfen, bevor es in die Wolken ging...
...nun müssen weitere 5 Jahre vergehen, bevor es wieder auf Städtereise geht, mal schauen wo es uns dann hinführt....
Quellen: www.italien.info & www.google.de
































